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Emmy Noether

...nach dem Urteil der kompetentesten Mathematiker unserer Zeit war Fräulein Noether das bedeutendste kreative mathematische Genie ... seit die höhere Bildung von Frauen begann ... sie hat Methoden entdeckt, die sich als enorm wichtig erwiesen haben ...

Nachruf von Albert Einstein in der New York Times

Im September 2009 wurde unserer Schule der Name der jüdischen Mathematikerin Emmy Noether verliehen.

Emmy Noether ist uns Vorbild, was ihre Entschlossenheit, ihren Leistungswillen, ihr Engagement betrifft, da sie sich in einer Welt der Wissenschaft behaupten musste, die Frauen gegenüber feindlich eingestellt war. Als Jüdin musste sie Deutschland verlassen und setzte ihre wissenschaftliche Arbeit in den USA fort. Als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage engagieren wir uns im Sinne Emmy Noethers gegen Benachteiligung und Ausgrenzung.

* 23.03.1882 in Erlangen (Deutschland)
† 14.04.1935 in Bryn Mawr, Pennsylvania (USA)
  • Tochter des Erlanger Mathematikprofessors Max Noether (1844-1920)
  • Besuch der städtischen Schule für höhere Töchter in Erlangen
  • 1900 bayrische Staatsprüfung für Lehrerinnen mit herausragenden Ergebnissen
  • Studium der Mathematik in Erlangen
    (eine von 2 Frauen unter 1000 Studierenden)
  • 1907 Promotion als erste deutsche Frau
  • Zusammenarbeit mit Albert Einstein
  • 1919 Habilitation
  • Privatdozentin als „Assistentin von Prof. Hilbert“, da sie als Frau nicht an der Göttinger Universität lehren durfte
  • außerordentliche Professorin in Göttingen, ohne Festanstellung und ohne Gehalt
  • Ernennung zum „nichtbeamteten außerordentlichen Professor“, Lehrauftrag für Algebra mit einer bescheidenen Entlohnung
  • 1932 Hauptvortrag auf dem Internatio­nalen Mathematikerkongress in Zürich
  • 1933 Entlassung aufgrund ihrer jüdischen Herkunft und Emigration in die USA
  • Weiterführung ihrer wissenschaftlichen Arbeit als Gastdozentin in Pennsylvania
  • Emmy Noether stirbt am 14.04.1935 nach einer Operation