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Umweltschule

Nachhaltiges Denken beginnt in der Schule: Das Emmy-Noether-Gymnasium wurde 2020 zum 10. Mal von der Senatsverwaltung für Bildung mit dem Prädikat „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet.

Das Prädikat „Umweltschule in Europa“ erhalten Schulen, die über vielfältige Projekte hinaus Bildung für nachhaltige Entwicklung im Schulleben etablieren. Eine mehrköpfige Expertenjury prüft die eingereichten Dokumentationen. Hierbei geht es auch darum, das übergreifende Thema „Nachhaltige Entwicklung/Lernen in globalen Zusammenhängen“ im schulinternen Curriculum zu verankern.

Zu den alljährlichen Aktionen gehören am Emmy-Noether-Gymnasium eine Umweltschulausstellung im Schulgebäude, in der Produkte und Arbeitsergebnisse zu nachhaltigen Themen aus verschiedensten Klassen präsentiert werden, ein schulweiter Aktionstag, eine aktive Umweltschul-Arbeitsgruppe oder spezielle Kurse wie der Erasmus Zusatzkurs in der Oberstufe oder Wahlpflichtkurse mit dem Themenschwerpunkt Nachhaltige Entwicklung. Ferner finden in den Projektzeiträumen der Schule einwöchige Projekte statt. Ganz aktuell hat so eine 7. Klasse Insektenhotels für das begrünte Klassenzimmer gebaut und derzeit entwickelt eine 8. Klasse ein Theaterstück zum Thema „Visionen für die nachhaltige Ernährung in den Städten weltweit“ in Kooperation mit außerschulischen Partnern, wie z.B. dem Verein Blue e.V.

Jurybewertung 2021: Coronabedingt liegt für 2021 keine ausführliche Jurybewertung vor.

Jurybewertung 2020

Das Emmy-Noether-Gymnasium ragt innerhalb des Bezirks und auch berlinweit mit seinen jährlich neuen, besonderen und bereits bewährten Projekten in hoher Qualität heraus. Vieles ist „vom Projekt in die Struktur gekommen“, wie es im Weltaktionsprogramm und im Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gefordert wird.
Das schuleigene BNE-Konzept hat eine so hohe Dichte und Qualität, dass es beispielhaft für die Schulen im Bezirk und in Berlin sein kann. Die Jury erhielt einen guten Einblick in die geplanten Vorhaben. Mittlerweile zu den festen Bestandteilen des Schullebens gehören nicht nur der Unterricht im Rahmen von BNE, sondern auch die zahlreichen und vielfältigen Projekte in den verschiedenen Klassenstufen.
Die Umwelt-AG wurde von den Schülerinnen und Schülern selbst initiiert. Deren selbst-ständige und verantwortungsvolle Arbeit ist im partizipativen BNE-Kontext in diesem Schuljahr etwas Besonderes. Auch im Hinblick auf die Digitalisierung der Schule im Bereich der Nachhaltigkeit wurde die Unterrichtsqualität bei der interaktiven Geodaten-Bearbeitung im Rahmen der WPU Kurse deutlich.

Aufgrund ihres BNE-Portfolios wurde die Schule deutschlandweit als eine von elf „Schools of Earth“-Projektschule ausgewählt, um sich mit Unterstützung der Greenpeace Expertise in Richtung klimaneutrale Schule zu entwickeln. Die beiden angegebenen Projekte zum Thema Ernährung sind hervorragend und gehen abseits des traditionellen Unterrichts neue Wege. Sie leben immer von den Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler und dem Einbinden außerschulischer Partner.
Die Jury empfiehlt eine feste BNE-Entwicklungsgruppe zusammengesetzt aus Lehrkräften, Schulleitung, Schülerinnen, Schüler und vielleicht auch Eltern zu etablieren um die vorbildliche Arbeit weiterhin zu erhalten, darzustellen und zu vernetzen.

Ein Exponat unserer alljährlichen Umweltschulausstellung ist hier digital festgehalten:

Obst und Gemüse einmal anders fotografiert Kl. 10a und 10d

Wie wirkt unser tägliches Obst und Gemüse aus der Frosch- oder Vogelperspektive? Wie im Gegenlicht?

Antworten auf diese Fragen bieten diese Fotografien.